Zion und Amp sind nach langem Bad im Meer der Suchenden bei Raptivism angekommen und können uns nun endlich ihr zweites Werk präsentieren. Wie versprochen gibt es eine überarbeitete Version (2.0) vom “Deep Water Slang”. Ältere Tracks, schon seit circa einem Jahr vom Vorabsampler bekannt, gemixt mit neuem Stoff. Herausgekommen ist für mich persönlich ein Anwärter auf den Titel ‘Album des Jahres 2003‘. Man kann “Mind Over Matter” und dieses Album nun wahrlich nicht vergleichen, wie es Zion im Interview schon andeutete. “Deep Water Slang 2.0” ist reifer, wärmer, verspielter – einfach anders und die nächste Stufe der Zion I Treppe. Sicherlich gibt es mit “Let Me Holla” auch wieder einen DnB-Track, doch ist der gesamte Sound diesmal ein anderer. Man könnte ihn mit Underwater Space HipHop betiteln oder einfach von wunderbarer Musik sprechen. Mit “U Know Da Drill” beginnt man die Reise in die Tiefen welcher Ozeane auch immer. Der darauffolgende Track “Where Ya At” läßt in mir die Vorfreude auf das nächste Konzert der Jungs steigen – was für ein unglaubliches Synthiebrett! “Breathing Slow” könnte die Hymne des Albums werden, funky Sounds gepaart mit einer netten Soulhook. Ein nächstes Highlight sicherlich “Let It Flow” zusammen mit Legende Grouch – time for your mind! “Beatbox” mit freundlicher Unterstützung des Kings Killa Kela überrascht mit einer deutschen Sequenz... “Deep Water Slang 2.0” ist dazu da, geliebt zu werden. Kaufen, eintauchen, schweben...
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