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I-Fire - "Bigger Better Hotter" |
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„Mongo-Clique trifft Live-Reggae“ ist vielleicht die kürzeste Beschreibung für den Böller, den I-Fire in meine Ohrmuschel geworfen haben. Rastafaris stapfen durch Schnee und Nordseenebel, hanseatische Schnellsprecher platzieren mit spitzfingrigem Flow ihre Texte auf exakt operierenden Offbeats und skalastigen Schunkelsirenenbläser. Wow.
Ihre Karten legen I-Fire, bekannt für mitreissende Live-Auftritte, gleich im zweiten Lied auf den Tisch: Die drei Sänger Rawbird, Free und Dub-Ill-You, die vom Kellermonster bis zum Klugscheißer das ganze gesangliche Spektrum abdecken, toasten einen Offbeat, der auf seine gemächliche Weise mehr ins Blut schießt als alle Dancehallkiller zusammen. Groundation in bester Stimmung, mit, um es gleich zu sagen, antikapitalistischen Lyriks, nicht unbedingt wissenschaftlich reflektiert, aber treffend – und darum geht es ja. „Bigger Better Hotter“ (Mein Auto, meine Frau). Das ganze Album oszilliert zwischen Dub und Ska, zwischen Dancehall und HipHop, es weiß (meistens) was es will. Es versprüht den Charme der Überzeugungstäter, kokettiert damit, live noch besser zu sein und besticht nicht nur durch musikalisches Stehvermögen, sondern auch durch die richtigen und nötigen Texte. „Babylon hat zuviel von zuviel“– von dieser Musik noch lange nicht!Pow-Wow-Puhla!
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Ausgabe |
Label: I-Fire Empire / Rough Trade
Art: Album
Musikrichtung: Reggae, Dancehall
Autor: Christoph Mann |
MKZWO 112

05.2010
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Druckversion
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